Entgegen aller Pläne sind wir viel länger in Kroatien geblieben. Darum hier mal eine Zusammenfassung:
Von der Küste ist man in einer Stunde mitten in den Bergen, mit richtiger Jagdhütte und wunderbaren Panodramen
Weiter gehts dann zum Touri-Highlight par excellence, Plitvicer-Seen. Täglich 13’000 Besucher, man wandert im Pulk über die Stege, baden strengstens verboten und zum Fotografieren wird angestanden
Als nächstes steht die Hauptstadt auf dem Programm. Nicht gerade die richtige Saison (bei mehr als 30 Grad) und mit 2 Kindern und ohne Babysitter lässt sich leider auch das Nachtleben nicht geniessen. Eine Stadt zum Wiederkommen!
Zu guter Letzt dann weiter durch den Osten, durch Slawonien, die Wein- und Maiskammer von Kroatien, die gespickt ist mit barocken Kleinstädten. Österreich lässt grüssen.
Die Stadt heisst übrigens Varazdin (die komischen Striche bei den Buchstaben schenk ich mir mal grosszügig).
Als letztes machen wir dann noch einen längeren Halt in Vucovar, an der serbischen Grenze. Die Stadt wurde fast komplett zerstört, ist nun aber fast wieder aufgebaut und sieht wahrscheinlich besser aus als vor dem Krieg… Das Bild des Wasserturms ging um die Welt, Vucovar hat traurige Berühmtheit erlangt. Heute ist es nach aussen eine friedliche Kleinstadt, innen brodelt es gewaltig, die Kroaten und Serben wollen nichts miteinander zu tun haben, alles ist getrennt, inklusive Schulen.
Das Gelb heisst übrigens Schönbrunner-Gelb, wie treffend.
Und der olle Schlitten nennt sich ein richtig hübsch aufgemotzter Zastava.
Serbien haben wir im Schnellstdurchlauf passiert, einen Tag Klöster angeschaut (wo ich ein Kopftuch und einen superschicken Synthetic-Rock verpasst gekriegt habe und danach noch eine Stunde Belehrung in gottgefälligem Leben. Wahrscheinlich fruchtet es nicht) und dann noch einen Tag im Thermal-Freibad verplempert und dann gleich weiter nach Rumänien. Da sitzen wir nun in Timisoara (es wird nicht besser mit diesen elenden Häkchen und Dächchen bei den Buchstaben, ich schenk mir auch diese). Das Thermometer zeigt unterdessen 40 Grad und jetzt ist wirklich Schluss mit Hitze. Österreich sind wir immer noch nicht los, aber das ist eine andere Geschichte, jetzt muss ich ins Bett!