Notate

Zur Lage der Kunst in Kroatien

In Zagreb wird allgemein nicht gekleckert, sondern geklotzt, das haben schon die Österreicher vorgemacht. Gleiches gilt für die Zurschaustellung zeitgenössischer Kunst. Ein Prunkbau, bei dem sich Architekten ausleben durften, obs dann auch praktisch ist zum Ausstellen spielt ja keine Rolle. Alles gross angerührt, viel Beton, viel Glas, viele Lichtsysteme und Stellwandkonzepte. Da könnte man ja fast vergessen, sich der Kunst zu widmen. Zu sehen gibts reichlich, die Namen meist kaum ausprechbar, spannend wars allemal. Und das „Bosnian Girl“ ist eine anonyme Sprayerei eines Blauhelm-Soldaten in Srebrenica. Naja, vielleicht etwas zynisch.

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